Strategische Gestaltung – SG2 Analytische Gestaltung

Social Design


Supervision
Prof. Benedikt Groß


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Briefing

Auch im Bereich der gemeinnützigen sozialen Dienstleistungen (zum Beispiel Altenpflege, Behindertenhilfe, Jugend- und Kinderhilfe, etc.) hat der digitale Wandel erhebliche Folgen auf Vermittlung von Angeboten, Steuerung der Nachfrage und Platzierung am Markt. Die Zielgruppen (Angehörige, Pflegepersonal, Beschäftigte in den Hilfeeinrichtungen, Kunden) sind mittlerweile an die Nutzung digitaler Kanäle gewohnt und erwarten auch in diesem Dienstleistungssektor zeitgemäße Angebote. Wie können digitale Produkte den Dienst am Menschen sinnvoll unterstützen?

Design sowohl als Werkzeug zur Gestaltung der Produkte, aber auch als Methode kann hier als Schlüsseldisziplin funktionieren.

In einem Semesterprojekt im Wintersemester 2018/19 an der HfG Schwäbisch Gmünd sollen von den Studierenden Designprodukte gezielt für gemeinnützige Institutionen aus der Sozialwirtschaft konzipiert werden. Dies können digitale Produkte (bspw. Apps oder Plattformen) sein oder Designkonzepte für andere Kanäle (Print, Messe etc.).

Partner: Nikolauspflege, Paulinenpflege (Winnenden), eva Evangelische Gesellschaft (Stuttgart), Die Zieglerschen und VeDiSo / Verband für Digitalisierung in der Sozialwirtschaft

Für das Semesterprojekt stellen sich Unternehmen/Organisationen aus der Sozialwirtschaft als Kooperationspartner zur Verfügung. Ein/e Repräsentant/in des jeweiligen Partners ist an der Auftaktveranstaltung dabei und am Ende des Semesters bei der Endpräsentation. Während des Seminars haben die Studierenden die Möglichkeit, in der sozialen Einrichtung Mitarbeiter zu befragen und Hintergrundinformationen zu sammeln. Vorteil für die beteiligten sozialen Einrichtungen ist der Input aus der Gruppe der Studierenden und der Referenten heraus, die sich im Seminar intensiv mit Fragestellungen von Design und Sozialwirtschaft befassen werden und auf die Bedarfe der jeweiligen Organisation gezielt eingehen. Dies kann in konkrete Projekte münden, kann aber auch einfach nur ein Impuls für weitere Prozesse sein. Sollte eines der Konzepte für eine Umsetzung interessant sein, besteht für die Einrichtung die Möglichkeit im Anschluss an das Seminar dazu mit der Hochschule und den beteiligten Studierenden weitere Schritte zu veranlassen.