Servicekonzept: Beyond Hierarchy

Grundmodell

Modulares Baukasten-System mit iterativem Prozess

Bei der Serviceleistung von “Beyond Hierarchy” handelt es sich um ein modulares Baukasten-System, welches Maßnahmen umfasst, die sich innerhalb eines jeden Unternehmens unter Einbezug der herrschenden Bedingungen, der Unternehmenskultur und der Gegebenheiten in den Arbeitsalltag integrieren lassen.

Ziel dabei ist es, durch die experimentelle Implementierung individuell festgelegter Maßnahmen die ebenenübergreifende Kommunikation zu fördern und die Teams bei ihren persönlichen Problemen und Aufgaben zu unterstützen. Hierbei können zielgerichtete Maßnahmen, Artefakte und Prozesse in Zusammenarbeit mit den Teams entwickelt werden.

Das Beyond Hierarchy Design lässt sich dabei an die Wünsche und Anforderungen der Organisation anpassen. Durch das reduzierte Farbspektrum sowie die flexiblen Akzentfarben, integriert sich das System in die Büroflächen und Räumlichkeiten.

Modulare Rauminstallation
Micro-Artefakte
Prozess

Zunächst wird unter Einbezug aller Teammitglieder besprochen und reflektiert, wie das Team als System funktioniert, was aktuelle Themen oder Probleme sind, und welche Dynamik herrscht. Daraus werden (Team-)Ziele abgeleitet, welche die Grundlage für die Auswahl der individuell passenden Maßnahmen bildet, die das Team schlussendlich bei der Erreichung seiner Ziele unterstützen soll.

Iterationsprozess

Die Maßnahmen können hierbei aus einem Maßnahmenkatalog entnommen werden, welcher sich in verbindliche bzw. stark empfohlene und freiwillige Module gliedern lässt. Dauer und Häufigkeit der gewählte(n) Maßnahme(n) richten sich maßgeblich nach der Regelmäßigkeit von deren Durchführung. Neben der Dauer werden außerdem die Verbindlichkeiten besprochen. Wichtig hierbei ist, dass keinerlei Zwang herrscht.

Maßnahmenkategorisierung
Maßnahmenzyklus

Nach entsprechender Vorbereitung wird die gemeinschaftlich festgelegte Maßnahme als “Experiment” durchgeführt. Während der gesamten Interventionsphase gibt es für alle Beteiligten jederzeit die Möglichkeit, Feedback zu äußern. Nach der Durchführung wird die implementierte Maßnahme im Hinblick auf die zuvor festgelegten Ziele gemeinschaftlich evaluiert.

Daraus resultierend findet eine Iteration mit den folgenden Möglichkeiten statt:

  • Die angewandte Maßnahme wird gänzlich etabliert
  • Die angewandte Maßnahme wird modifiziert etabliert
  • Es werden Micro Habits abgeleitet, die zukünftig in den Arbeitsalltag integriert werden
  • Es erfolgt eine gänzlich neue Festlegung von Maßnahmen
Beispielszenario

Die folgende Abbildung zeigt eine exemplarische Zusammenstellung definierter Maßnahmen, wobei es sich bei dem durchzuführenden “Experiment” um eine tägliche Randomisierung der Sitzordnung innerhalb der Büroräume handelt.

Skalierbarkeit der Maßnahmen durch modulares System

Die konkrete Umsetzung und Ausgestaltung der gewählten Maßnahme(n) ist hierbei abhängig von der Unternehmenskultur sowie der Agilität der Organisation. Diese nehmen einen maßgeblichen Einfluss auf die Ausgestaltung der Artefakte, um sicherzustellen, dass sich diese bestmöglich in den Arbeitsalltag integrieren lassen. Um dies zu verdeutlichen wurden beispielhaft zwei mögliche Ausprägungen illustriert, auf die eine Randomisierung der Sitzplätze erfolgen könnte:

Um der Individualität einer jeden Organsiation sowie deren Anforderungen gerecht werden zu können, werden die den Maßnahmen zugehörigen Artefakte nicht nur exklusiv ausgestaltet, sondern verfügen darüber hinaus über ein adaptives Regelwerk.