sofia – solidarisch füreinander

sofia – solidarisch füreinander

Inga Wachter
Sara Breitbach
Miriam Schlegl

In der Corona-Pandemie 2020/2021 hat sich gezeigt, dass Solidarität ein wichtiges Gut in unserer Gesellschaft ist. Diese Pandemie wird wahrscheinlich nicht die letzte in der Geschichte der Menschheit gewesen sein. Somit wird Solidarität einen immer wichtigeren Teil in unserem gemeinschaftlichen Leben einnehmen. Sofia ist ein Punkteprogramm, das diese Solidarität aufzeigt, fördert und belohnt.


SG2 Analytische Gestaltung

SG2


Supervision
Prof. Benedikt Groß
Dr. Eileen Mandir

Hinführung

Aktuelle Situation

“Seit der Deutschen Einheit, nein, seit dem Zweiten Weltkrieg gab es keine Herausforderung an unser Land mehr, bei der es so sehr auf unser gemeinsames solidarisches Handeln ankommt.” – Angela Merkel (vgl. Süddeutsche Zeitung, 18.03.2020)

Es ist sehr wahrscheinlich, dass die Corona-Pandemie nicht die letzte Pandemie war, die uns begleiten wird. Weltweit gibt es etwa 40 Viren mit Pandemiepotenzial, die von Tieren auf den Menschen übertragen werden können (vgl. BR Wissen, 07.07.2020). Durch unser immer weiteres Vordringen in die die Natur und die Lebensräume verschiedenster Tiere kommen wir diesen Viren immer näher. Dadurch steigt auch die Wahrscheinlichkeit einer Übertragung und damit auch das Risiko weiterer Pandemien.

Corona-Situation

In den fast eineinhalb Jahren der Corona-Pandemie hat sich gezeigt, welch große Bedeutung Solidarität für unsere Gesellschaft hat. Aus diesem Grund beschäftigen wir uns mit einer Zukunft, in welcher Solidarität in immer wieder stattfindenden Pandemien eine größere Rolle denn je spielen wird.

Mit einem freiwilligen, kostenfreien und sicheren Solidaritätspunkte-Programm der Krankenkassen soll solidarisches Verhalten gefördert, dargestellt und belohnt werden. Nachhaltige Mobilität, Zusatzleistungen, Sportangebote und weitere positive Verhaltensweisen sollen vergünstigt und subventioniert werden.

Vision

Wir sind der Überzeugung, dass die Corona-Pandemie neben all ihren negativen Seiten zumindest eine positive hat: Der Zusammenhalt mit unseren Mitmenschen und die Unterstützung dieser hat an Wichtigkeit gewonnen. Unsere Solidarität hat vielen Menschen das Leben gerettet und ein Gefühl von Zusammenhalt vermittelt.

Wir sind der Überzeugung, dass genau diese Solidarität unterstützt, gefördert und belohnt werden muss, sodass wir als Gesellschaft weitere Pandemien meistern und die Opferzahlen so gering wie möglich halten können.

Solidarität

Wie kann eine Solidarität aufrecht erhalten werden, wenn die anderen Personen nicht einmal zum eigenen Bezugskreis gehören? Denn je größer dieser Kreis an Menschen ist, in dem man sich solidarisch verhalten soll, desto schwieriger ist es, ein Vertrauen aufrecht zu erhalten (vgl. GEO, o.D.)

Deswegen stellt sich die Frage: “Wie können wir ein weltweit gespanntes Netz der Solidarität entwickeln, in dem ich mich gegenüber weit entfernten Menschen zur Solidarität verpflichtet fühle, diese aber auch mir gegenüber? Wobei Stärkere zur Solidarität viel eher angehalten sind als diejenigen, die der Unterstützung bedürfen” (GEO, o.D.).

Ein weiteres Problem der Solidarität zu Pandemiezeiten ist das Ausgehen der Gefahr. Während bei einem Erdbeben eine gesamte Gruppe von der Gefahr von tektonischen Verschiebungen ausgeliefert ist, ist das bei einer Epidemie oder Pandemie anders, da jeder vor dem anderen Angst hat (vgl. GEO, o.D.).

“Solidarisches Handeln muss diese Angst erst einmal überwinden, bevor es wirksam werden kann” (GEO, o.D.).