Organizational Design - Anwendung ist der weiterführende Kurs von Organizational Design. In diesem konnten wir die erlangten Informationen und Ideen in einem Konzept weiter erarbeiten. Dabei haben wir weiterhin mit Tangity zusammengearbeitet und unser Konzept “Room Zero” gestaltet. Einen genaueren Einblick zum ersten Teil des Kurses kann unter diesen Link gefunden werden.


Organizational Design - Anwendung (Mini-Projekt)

SG1, SG2


Supervision
Dr. Eileen Mandir

These

Unsere selbstgestellte Challenge in der Zusammenarbeit mit Tangity ist es, die Wandlung von innen heraus zu fördern. Tangity als eigens gegründete Design-Brand steht für selbst gewachsene Erneuerung und eine Neuorientierung aus dem Konzern heraus. Dies steht im Gegensatz zu anderen Playern in der Branche, die Designagenturen eher aufkaufen. Daher war für uns im Research von großem Interesse, wie das Verhältnis zwischen dem “Mutterschiff” NTT Data und dem “kleinen Beiboot” Tangity ist.

Forschungsfrage

Nach intensiver Auseinandersetzung mit dem Thema, wurden folgende Forschungsfragen definiert:

  • Kann ein Shift zu “New Work” von innen heraus funktionieren?
  • Kann das interne Designstudio und der Mutterkonzern an ihrer wechselseitigen Beziehung intern wachsen?
  • Kann der Mutterkonzern so anderen ein Vorbild sein
Zwiebeldiagramm
Hypothese

Dabei entstand die Hypothese, dass ein neutraler Raum zum positiven Culture Clash führen und dieser somit neutral moderiert werden kann.

Key insights

Zu den Key Insights gehört, dass es in verschiedenen Abteilungen ähnliche Prozessabläufe gibt, nur werden diese nicht kommuniziert oder falsch interpretiert. Mitarbeitende kennen außerdem nur die finalen Endergebnisse anderer Projekte und nicht die Prozesse. Obwohl es vorteilhaft wäre, wenn Mitarbeitende wüssten, wer was wie macht. Es gibt Unterschiede zwischen der Eigen- und Fremdwahrnehmung des Konzerns sowie des Designstudios, was wiederum zum Culture Clash führt. Es wird angenommen, dass der Prozess erst nach dem Briefing anfängt, doch dieser fängt bereits vor dem Briefing an. Zudem gibt es unterschiedliche Verständnisse von Begrifflichkeiten, wie zum Beispiel “Design”. All das wird durch die unterschiedlichen Räumlichkeiten unterstützt und steuert zum negativen Culture Clash bei.

Opportunity area

Wir glauben, dass es einen positiven Effekt haben wird, ein Format und einen Ort zu etablieren, in dem sich auf Augenhöhe begegnet und ausgetauscht werden kann.