saf(v)e water

saf(v)e water

Lennart Ellis Schnur
Sophie Throm

– eine kritische Perspektive auf das Jahr 2041


Analytisches Gestaltungsprojekt

SG2


Supervision
Prof. Benedikt Groß
Dr. Eileen Mandir
Prof. Dr. Dagmar Rinker (Gastkritikerin)
Prof. Ute Meyer (Gastkritikerin)

Einleitung

Das neue europäische Bauhaus ist ein, von der europäischen Kommission erarbeitetes, Konzept, um die Initiative des european Green Deals in greifbare Veränderung zu überführen. Dafür stellt sie seit 2019 große Mengen an Kapital zur Verfügung und schreibt Wettbewerbe aus, in denen Projekte aus den Bereichen Lebensalltag, Architektur, öffentlicher Raum und Produkte eine Chance auf Förderung bekommen. Die unterliegende Frage lautet dabei: Wie wollen wir in Zukunft zusammenleben? Potenzielle Ideen und Lösungen sollten dabei grundsätzlich auf die drei Kernprinzipien Ästhetik, Nachhaltigkeit und Inklusion bauen. [1]

Im Rahmen des Analytischen Gestaltungsprojekts wurden vor dem Hintergrund des NEB Projekte erarbeitet, die für die Zukunft unseres Zusammenlebens innovieren, sie kritisieren, oder über sie spekulieren. Unter dem Leitbegriff “Design Futuring”, der eine Methodologie mit Schnittstellen u.a. zu Science Fiction, Future Studies und Design Strategy umfasst, wurde eine Vielzahl an verschiedenen Methoden genutzt um Zukunftsbilder zu entwerfen, die unser zukünftiges Zusammenleben über diverse Mittel erfahrbar machen.

Wir haben uns unter dem Titel saf(v)e water mit den Folgen unentschlossenen Handelns im Bereich der ökologischen Nachhaltigkeit und des Klimawandels beschäftigt. In diesem Kontext haben wir ein Szenario rund um die Marke Clear Water entworfen, das, auf kritische Art und Weise, gegenwärtige Handlungsmuster auf eine plausible Zukunft projiziert.

In diesem Making-of skizzieren wir unseren Arbeitsprozess und dessen Umwege, reflektieren dabei einige der verwendeten Methoden und fassen unser Ergebnis zusammen.