Deutsche Aidshilfe

Deutsche Aidshilfe

Friederike Haug
Georgia Simons
Estella Staader

Die Deutsche Aidshilfe möchte HIV-Infektionen verhindern, indem sie das Thema destigmatisiert und Informationen anbietet.


Identity Systems

KG4, KG6


Supervision
Linda Hintz

Inhaltliche Vorbereitung

Themenfindung

Welche Organisationen – es sollte sich um eine politische, soziale oder wissenschaftliche Einrichtung handeln – könnten für ein (neues) Erscheinungsbild interessant sein?

Nach einer großen “Sammelaktion” kristallisierten sich schnell die Deutsche Aidshilfe, die Deutsche Knochenmarkspende (DKMS) und die Kulturstiftung des Bundes als Favoriten heraus.

Schließlich fiel die Entscheidung basierend auf persönlichem Interesse, gesellschaftlicher Relevanz und gestalterischem Potenzial auf die Deutsche Aidshilfe.

Deutsche Aidshilfe – Analyse

Kern der Organisation

Die Deutsche Aidshilfe möchte die Verbreitung und Übertragung von HIV und anderen Geschlechtskrankheiten verhindern, indem sie das Thema entstigmatisiert und Informationen bereitstellt.

WHY-HOW-WHAT

WHY: Menschen schützen; die Welt durch Aufklärung sicherer machen; Menschen mit HIV/Aids eine Perspektive geben; Betroffene vor Stigmatisierung und Ausschluss bewahren

HOW: Geschichten von Menschen mit HIV/Aids teilen und verbreiten; Informationen, Plattformen und SafeSpaces zur Verfügung stellen; gesunde und erkrankte Menschen schützen und kranke Menschen unterstützen

WHAT: Destigmatisierung; Austauschmöglichkeiten; strukturelle Eindämmung von sexuell übertragbaren Krankheiten; sicherer Drogenkonsum; Informationen über aktuelle sexbezogene Debatten und Inhalte

Beschreibende Adjektive

Mithilfe von fünf beschreibenden Adjektiven versuchten wir die ganze Bandbreite der Organisation abzudecken, einzugrenzen und genauer zu definieren.


Zielgruppe

Da sich das HI-Virus und dessen Übertragung jede Altersgruppe, soziale Gruppe und Kultur betrifft, soll sich das neue Erscheinungsbild an eine möglichst breite Zielgruppe wenden. Sowohl selbst Betroffene als auch Menschen ohne direkten Kontakt zu HIV/Aids sollen angesprochen und abgeholt werden.

Stellvertretend entwickelten wir verschiedene Personas, die die unterschiedlichen Bedürfnisse verschiedener Menschen darstellen.

Bekannte*r einer infizierten Person: Information für bessere Unterstützung von direkt Betroffenen im Umfeld
Infizierte Person: offenen Umgang mit HIV/Aids lernen, Erfahrungen teilen, Diskriminierung vorbeugen
Drogenabhängige Person: SafeSpaces für den sicheren Drogenkonsum finden
Sexuell aktive Person (u.a. Sex-Worker): verständliche Informationen über Ansteckungsmöglichkeiten und Safer Sex erhalten, verantwortungsvolles Handeln lernen

Diese Untersuchung brachte die wichtige Erkenntnis, dass die Deutsche Aidshilfe viele verschiedene Themen mit unterschiedlichster Vulnerabilität und Sensibilität vermitteln muss.