Epilog

Der Zivile Handwerksdienst ist mehr als eine Alternative zur Bedarfswehrpflicht. Er ist ein Vorschlag, wie gesellschaftlicher Dienst im Jahr 2035 neu gedacht werden kann: praxisnah, sinnstiftend und wirksam. Das Projekt zeigt, dass Handwerk nicht nur Tradition bewahrt, sondern Zukunft gestaltet – technologisch, ökologisch und sozial. In der gemeinsamen Diskussion wurde deutlich, dass dieses Konzept nicht nur als visionär, sondern auch als realistisch und relevant wahrgenommen wurde. Rückmeldungen aus unterschiedlichen Perspektiven bestätigten, dass der ZHD bestehende Lücken zwischen Pflichtdienst, Fachkräftemangel und nachhaltiger Bildung sinnvoll schließen kann.

Für uns als Projektteam war diese Resonanz eine wichtige Bestätigung. Der ZHD versteht sich als Einladung an Politik, Wirtschaft und Industrie, Verantwortung gemeinsam zu übernehmen. Für Unternehmen wie Festool eröffnet sich die Möglichkeit, nicht nur Werkzeuge bereitzustellen, sondern aktiv an der Prägung der nächsten Handwerksgeneration mitzuwirken.

Wenn junge Menschen früh erleben, dass ihr Beitrag zählt und gebraucht wird, entstehen Bindung, Kompetenz und Zukunftsfähigkeit für das Handwerk und für eine nachhaltige Welt. Das Konzept pflanzt diesen Gedanken heute, damit er 2035 real werden kann.


Wir bedanken uns für die Möglichkeit der Kooperation und freuen uns, unsere Kompetenzen aus Kommunikations- und Interaktionsgestaltung künftig um Design Futuring erweitern zu können.

Toni, Luisa und Alex