04 FESTOOL Workshop

Ein zentraler Bestandteil unseres Projekts war unser gemeinsamer Workshop bei Festool, am 3. November 2025. Dort konnten wir wertvolle Einblicke in die Arbeitsweise des Unternehmens gewinnen und viel über die Abläufe, Werkzeuge, Herausforderungen und bereits geplante Projekte im und fürs Handwerk lernen. Für unser Projekt war der Workshop besonders bedeutsam, da wir uns zu diesem Zeitpunkt noch in einer sehr frühen Konzeptphase befanden. Die Erfahrungen und Informationen aus dem Workshop haben uns dabei geholfen, unser Konzept zu schärfen und praxisnah zu denken. FUTURES WHEEL

Im Rahmen des Workshops bei Festool haben wir gemeinsam mit den Mitarbeitern ein Future-Wheel erstellt, um die potenziellen Auswirkungen der Baustellen-Elektrifizierung zu erkunden. Ausgehend von der zentralen Frage „Was passiert, wenn Baustellen vollständig elektrifiziert sind?“ entwickelten wir gemeinsam ein Netzwerk aus direkten und sekundären Folgen. Die Diskussion zeigte eine breite Palette an Veränderungen – von neuen Anforderungen an Ladeinfrastruktur und Energiemanagement über veränderte Arbeitsprozesse und Qualifikationen bis hin zu wirtschaftlichen Chancen wie neuen Service-Modellen und gesellschaftlichen Effekten wie saubereren, leiseren Baustellen. Besonders spannend waren die weiterreichenden Konsequenzen wie die Integration von Baustellen in das lokale Energiesystem, veränderte Logistik und die Rolle von Festool in einem nachhaltigen Ökosystem. Diese kollaborative Analyse lieferte uns wertvolle Inpute aus der Praxis, half, das Themenfeld von verschiedenen Blickwinkeln zu beleuchten und bildete eine wichtige Grundlage für die weiteren konzeptionellen Schritte im Projekt. Ein zentraler Bestandteil unseres Projekts war ein gemeinsamer Workshop bei Festool. Dort konnten wir direkt Einblicke in die Arbeitsweise des Unternehmens gewinnen und viel über die Abläufe, Werkzeuge und Herausforderungen im Handwerk lernen. Für unser Projekt war der Workshop besonders wertvoll, da wir uns zu diesem Zeitpunkt noch in einer sehr frühen Konzeptphase befanden.

2x2 SZENARIO

Außerdem haben wir ein 2×2-Szenario erarbeitet, um unterschiedliche Zukunftsentwicklungen der Baustellen-Elektrifizierung greifbar zu machen. Zwei kontrastierende Achsen – wie etwa „Ladeinfrastruktur“ (ausgebaut vs. begrenzt) und „Marktadoption“ (schnell vs. zögerlich) – lieferten die Grundlage für vier plausible Zukunftsbilder. Es entstanden lebendige Diskussionen rund um Szenarien mit reibungslosen, vernetzten Bauprozessen ebenso wie um Engpässe bei Energieversorgung oder veränderte Wertschöpfungsketten. Die Inputs spiegelten reale Branchenherausforderungen wider und zeigten Potenziale für Festool in neuen Service-Angeboten und Partnerschaften. Diese interaktive Methode schuf praktische Orientierung, strukturierte komplexe Unsicherheiten und ebnete den Weg für die strategische Projektfortsetzung.

REFLEKTION DES WORKSHOPS Der gemeinsame Workshop bei Festool war für uns ein zentraler Impuls in einer sehr frühen Projektphase. Durch den direkten Einblick in Arbeitsweisen, Abläufe und Herausforderungen des Unternehmens konnten wir unser Verständnis für den Kontext deutlich schärfen und erste Annahmen überprüfen. Besonders wertvoll war der persönliche Austausch vor Ort, bei dem wir nicht nur fachliches Feedback erhielten, sondern auch erste Kontakte zu potenziellen Interviewpartner:innen knüpfen konnten.